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Wir alle kennen diese Konzerte, bei denen zwei Typen auf der Bühne stehen und aus undurchsichtig verkabelten Kästen, Geräten und instrumentenähnlichen Gegenständen Musik raus holen. Man steht dann im Publikum und schaut zu, und denkt sich „was die da wohl machen?!“.
Meistens machen sie wirklich gute Musik und das man eben nicht weiß was genau sie gerade tun, macht den Reiz aus. Das beweist auch mal wieder das elektronische Musik eben nicht von jedem komponiert und arrangiert werden kann, der in der Lage ist einen Computer hochzufahren. Noch viel schwieriger ist es dagegen, sie live ansprechend vorzutragen. Das sieht dann wie oben beschrieben aus: zwei Typen stehen auf der Bühne vor Kästen und Geräten und bedienen zwischendurch auch mal ein „echtes“ Instrument (meiner Ansicht nach sind stromdurchflossenen Kästen genauso Instrumente).
Am 7. April 2009 war wieder so ein Event angesagt. Röyksopp aus Norwegen hatten sich angekündigt, von denen bekannt ist, dass sie, um Ihre Klangteppiche zu weben, sich an die menschenleere Küste Norwegens verziehen und dann solange warten, bis der perfekte Sound sie überkommt. Das Konzert war nach drei Tagen ausverkauft – da war das Lido doch etwas zu klein…die beiden hätten sicher auch größere Hallen gefüllt, aber dann wäre es vielleicht auch nicht dasselbe gewesen, so gemütlich und fast zum anfassen. Das Lido jedenfalls war voll und die Stimmung gut. Die Show kam ohne unnötigen Schnick-Schnack aus, kein Pyro, keine Laser, kein Video, nur Klangteppiche, von mir aus hätten sie auch das Licht an lassen können. Die einzigen Special Effekts waren die Verkleidungen der beiden, die aussahen wie Amerikanische Pilgerväter, Hillbillies oder ähnliches, oder vielleicht trägt man das ja auch so in Norwegen. Jedenfall wechselten sie alle paar Songs die Kopfbedeckung, wobei Astronautenhelme und Reisschüsseln verwendet wurden. Die Sängerin Karin Dreijer-Andersson machte mit und kam anfangs wie die beiden puristisch gekleidet, späterdann mal als Eule oder Hexe daher. Soviel zur „Show“, die Musik war der schon mehrfach angeklungene Klangteppich und ich fragte mich davor, wie das wohl sein würde, diese atmosphärisch schwebende Musik live zu erleben. Dazu kann ich nur sagen, es war KILLER. Die Stücke kommen live einfach viel rockiger und dazu geht man ja auch auf so ein Konzert, um die Stücke, die man schon kennt so ein bißchen anders zu hören. Und dieses bißchen “anders” war sehr rockig und abgeh-lastig. Dazu kam, das Percussions selbst bedient und die vielen Rhythmus- und Tempowechsel damit noch showmäßig untermauert wurden und der Gesang ging natürlich rein.
Absolut alle Daumen hoch für diese Show. Die beiden sind Bombe, sodass die doppelte Zugabe lautstark erpfiffen, erschrien, erklatscht und ertrommelt wurde. Die Zugaben begannen mit Eple und Poor Leno, den Hits der beiden und über die ganze Show waren alte und neue Hits wohl gemischt, so wie man es sich wünscht.
Da kann ich mich einfach nur riesen freuen dabei gewesen zu sein und jedem ans Herz legen sich das nächste Konzert der beiden nicht entgehen zu lassen!!
Andreas
Röyksopp in Berlin
Wir alle kennen diese Konzerte, bei denen zwei Typen auf der Bühne stehen und aus undurchsichtig verkabelten Kästen, Geräten und instrumentenähnlichen Gegenständen Musik raus holen. Man steht dann im Publikum und schaut zu, und denkt sich „was die da wohl machen?!“.
Meistens machen sie wirklich gute Musik und das man eben nicht weiß was genau sie gerade tun, macht den Reiz aus. Das beweist auch mal wieder das elektronische Musik eben nicht von jedem komponiert und arrangiert werden kann, der in der Lage ist einen Computer hochzufahren. Noch viel schwieriger ist es dagegen, sie live ansprechend vorzutragen. Das sieht dann wie oben beschrieben aus: zwei Typen stehen auf der Bühne vor Kästen und Geräten und bedienen zwischendurch auch mal ein „echtes“ Instrument (meiner Ansicht nach sind stromdurchflossenen Kästen genauso Instrumente).
Am 7. April 2009 war wieder so ein Event angesagt. Röyksopp aus Norwegen hatten sich angekündigt, von denen bekannt ist, dass sie, um Ihre Klangteppiche zu weben, sich an die menschenleere Küste Norwegens verziehen und dann solange warten, bis der perfekte Sound sie überkommt. Das Konzert war nach drei Tagen ausverkauft – da war das Lido doch etwas zu klein…die beiden hätten sicher auch größere Hallen gefüllt, aber dann wäre es vielleicht auch nicht dasselbe gewesen, so gemütlich und fast zum anfassen. Das Lido jedenfalls war voll und die Stimmung gut. Die Show kam ohne unnötigen Schnick-Schnack aus, kein Pyro, keine Laser, kein Video, nur Klangteppiche, von mir aus hätten sie auch das Licht an lassen können. Die einzigen Special Effekts waren die Verkleidungen der beiden, die aussahen wie Amerikanische Pilgerväter, Hillbillies oder ähnliches, oder vielleicht trägt man das ja auch so in Norwegen. Jedenfall wechselten sie alle paar Songs die Kopfbedeckung, wobei Astronautenhelme und Reisschüsseln verwendet wurden. Die Sängerin Karin Dreijer-Andersson machte mit und kam anfangs wie die beiden puristisch gekleidet, späterdann mal als Eule oder Hexe daher. Soviel zur „Show“, die Musik war der schon mehrfach angeklungene Klangteppich und ich fragte mich davor, wie das wohl sein würde, diese atmosphärisch schwebende Musik live zu erleben. Dazu kann ich nur sagen, es war KILLER. Die Stücke kommen live einfach viel rockiger und dazu geht man ja auch auf so ein Konzert, um die Stücke, die man schon kennt so ein bißchen anders zu hören. Und dieses bißchen “anders” war sehr rockig und abgeh-lastig. Dazu kam, das Percussions selbst bedient und die vielen Rhythmus- und Tempowechsel damit noch showmäßig untermauert wurden und der Gesang ging natürlich rein.
Absolut alle Daumen hoch für diese Show. Die beiden sind Bombe, sodass die doppelte Zugabe lautstark erpfiffen, erschrien, erklatscht und ertrommelt wurde. Die Zugaben begannen mit Eple und Poor Leno, den Hits der beiden und über die ganze Show waren alte und neue Hits wohl gemischt, so wie man es sich wünscht.
Da kann ich mich einfach nur riesen freuen dabei gewesen zu sein und jedem ans Herz legen sich das nächste Konzert der beiden nicht entgehen zu lassen!!
Andreas